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Rückblick 2026

24. Jägermesse, am 08.10.2026

Wo Tradition auf Menschlichkeit trifft

Tradition und gelebte Hilfsbereitschaft standen im Mittelpunkt der 24. Jägermesse des Vereins Grünes Kreuz am 8. Oktober 2026 im Wiener Stephansdom. Zahlreiche Mitglieder, Freunde des Vereins und Jagdinteressierte folgten der Einladung und setzten gemeinsam ein Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung und gelebtes Brauchtum. Zelebriert wurde die feierliche Jägermesse im Herzen der Bundeshauptstadt von Dr. Alois Schwarz, Bischof der Diözese St. Pölten, gemeinsam mit Dompfarrer Toni Faber als Konzelebrant. Präsidentin Mag. Dr. Christa Kummer-Hofbauer richtete in ihren Dankesworten einen eindringlichen Appell für mehr Menschlichkeit, gegenseitigen Respekt und Hilfsbereitschaft an die Gäste. Sie betonte die Bedeutung eines achtsamen Miteinanders und regte dazu an, den Mitmenschen wieder bewusster mit Wertschätzung zu begegnen, die Augen für die Sorgen und Nöte anderer zu öffnen und nicht wegzusehen, wenn Hilfe gebraucht wird. Eine Botschaft, die weit über den feierlichen Anlass hinausreicht und zugleich den karitativen Leitgedanken des Vereins Grünes Kreuz widerspiegelt: „Jäger helfen Jägern!“ Für den musikalischen Rahmen sorgten die Jagdhornbläser Brunn am Gebirge. Auch außerhalb des Doms wurde jagdliches Brauchtum erlebbar: Die Jagdhornbläsergruppe Kamptal begrüßte und verabschiedete die Besucher mit traditionellen Jagdhornklängen am Stephansplatz. Den stimmungsvollen Ausklang bildete die traditionelle Agape im Curhaus St. Stephan, die Gelegenheit zu persönlichen Begegnungen und geselligem Austausch bot.

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19. Internationale Tagung „Židlochovicer Gespräche 2026“

„Die Jagd im gesellschaftlichen Wandel!“

Internationale Fachtagung in Südmähren widmete sich den Herausforderungen der Jagd zwischen Ethik, gesellschaftlicher Akzeptanz und digitaler Kommunikation. Am 3. September 2026 fanden im historischen Schloss Židlochovice in Südmähren bereits zum 19. Mal die internationalen „Židlochovicer Gespräche“ statt. Unter dem Leitthema „Die Jagd im gesellschaftlichen Wandel“ kamen Vertreter der Jagd, Wissenschaft und Politik aus verschiedenen Ländern zusammen, um über aktuelle Herausforderungen und die Zukunft der Jagd in Mitteleuropa zu diskutieren. Als Mitveranstalter dieses traditionsreichen Diskussionsforums freuen wir uns einen Beitrag zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und zum fachlichen Austausch innerhalb der mitteleuropäischen Jägerschaft leisten zu können. Jagdethik, Verantwortung und gesellschaftliche Akzeptanz Im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung standen die ethische Verantwortung der Jägerschaft, die Weidgerechtigkeit im Wandel sowie die Herausforderungen der Öffentlichkeitsarbeit im digitalen Zeitalter. Namhafte Referentinnen und Referenten aus mehreren europäischen Ländern beleuchteten die unterschiedlichen Aspekte der Jagd und ihrer gesellschaftlichen Wahrnehmung. Dabei wurde deutlich, dass die Jägerschaft in den mitteleuropäischen Ländern vor teilweise unterschiedlichen Herausforderungen steht. Während für die tschechischen Teilnehmer insbesondere die Regulierung der Schalenwildbestände unter Berücksichtigung forstlicher Interessen von Bedeutung war, stand für die deutschsprachigen Vertreter die Erhaltung der gesellschaftlichen Akzeptanz der Jagd im Vordergrund. Die zunehmende Entfremdung urbaner Bevölkerungsgruppen von der Natur und den Zusammenhängen im ländlichen Raum wurde dabei ebenso thematisiert wie die Frage, wie jagdliche Werte und die Verantwortung der Jägerschaft in einer sich wandelnden Gesellschaft verständlich vermittelt werden können. Lebensräume erhalten – Verantwortung für das Wild übernehmen Ein weiterer Schwerpunkt der Gespräche war die Verantwortung der Jägerschaft für den Erhalt der Biodiversität und den Schutz freilebender Wildtiere. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei der zunehmenden Zerschneidung von Lebensräumen durch Infrastrukturmaßnahmen. Am Beispiel des Rotwildes wurde diskutiert, welche Folgen unterbrochene Wildwanderkorridore und isolierte Wildtierpopulationen haben können. Auch die Gefahr genetischer Verarmung wurde in diesem Zusammenhang angesprochen. Die Teilnehmer betonten die Notwendigkeit, Wildwanderwege bei raumplanerischen und politischen Entscheidungen stärker zu berücksichtigen und durch geeignete Maßnahmen, etwa Grünbrücken, die Vernetzung von Lebensräumen zu erhalten beziehungsweise wiederherzustellen. Der Jägerschaft und ihren Verbänden kommt dabei eine wichtige Rolle zu: Sie können als Anwälte des freilebenden Wildes auf notwendige Maßnahmen aufmerksam machen und ihre fachliche Erfahrung in entsprechende Entscheidungsprozesse einbringen. Grenzüberschreitender Dialog als gelebte Tradition Neben den Fachvorträgen und offiziellen Diskussionsrunden waren es insbesondere die persönlichen Begegnungen und der informelle Austausch, die den besonderen Charakter der Židlochovicer Gespräche ausmachten. Die Gespräche zwischen langjährigen Wegbegleitern und neuen Teilnehmern boten Gelegenheit, unterschiedliche nationale Sichtweisen kennenzulernen, gemeinsame Herausforderungen zu erkennen und den Dialog über Ländergrenzen hinweg zu vertiefen. Seit mittlerweile 19 Jahren bilden die Židlochovicer Gespräche eine Plattform für diesen internationalen Austausch. Sie zeigen, wie wichtig es ist, jagdliche Erfahrungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven zusammenzuführen, um gemeinsame Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft zu finden.

Ordentliche Generalversammlung 

"Rückblick & Ausblick"

Am 17. Juni 2026 lud der Verein Grünes Kreuz seine Mitglieder zur ordentlichen Generalversammlung in das Palais Pálffy in Wien. Präsidentin Dr. Christa Kummer-Hofbauer zog eine positive Bilanz des vergangenen Vereinsjahres. Auch 2025 konnte der Verein seine statutarischen Aufgaben erfüllen, soziale Unterstützungsansuchen berücksichtigen und wissenschaftliche Projekte fördern. Darüber hinaus wurde auf ein ereignisreiches Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten zurückgeblickt. Zu den Höhepunkten zählten der 102. Jägerball unter der Patronanz Niederösterreichs, die Podiumsdiskussion „Wolf, Wald & Wild“, die 23. Jägermesse im Wiener Stephansdom sowie die Verleihung des 4. Biodiversitätspreises im österreichischen Parlament. Auch bei weiteren Veranstaltungen und Kooperationen setzte sich der Verein für Jagd, Natur, Biodiversität und Nachhaltigkeit ein. Schatzmeister Mag. Erwin Kratky berichtete über die Gebarung des Jahres 2025 und präsentierte den Voranschlag für 2026. Im Anschluss erläuterte Rechnungsprüfer Mag. Dr. Roland Rief das Ergebnis der Rechnungsprüfung. Ein besonderer Höhepunkt der Generalversammlung war die Ehrung zahlreicher langjähriger Mitglieder. Präsidentin Dr. Christa Kummer-Hofbauer dankte ihnen für ihre langjährige Treue und wertvolle Unterstützung des Vereines. Dkfm. Peter Birkmayer wurde für seine verdienstvolle 35-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Rechnungsprüfer ausgezeichnet. Besonders herzliche Glückwünsche galten Ehrenpräsident Gundaccar Graf Wurmbrand-Stuppach anlässlich seines 80. Geburtstages. Der Vorstand würdigte damit seine langjährige Verbundenheit und sein großes Engagement für den Verein Grünes Kreuz. Für die feierliche musikalische Umrahmung sorgten die Jagdhornbläser der Jagdmusik Leopold Figl. Beim anschließenden Get-Together klang die Generalversammlung in angenehmer Atmosphäre und bei persönlichen Gesprächen mit den Mitgliedern aus. Der Verein blickt bereits mit Vorfreude auf die kommenden Veranstaltungen: die 24. Jägermesse am 8. Oktober 2026, die Verleihung des Biodiversitätspreises im November sowie den 104. Jägerball am 25. Jänner 2027 unter der Patronanz der Steiermark.

Ehrung für langjährige Mitgliedschaft

Tombola Hauptpreis-Übergabe
Die Jägerball-Tombola - gelebte Tradition im Zeichen des guten Zwecks

Der Verein Grünes Kreuz für Jagd und Natur veranstaltet im Rahmen des traditionsreichen Jägerballs alljährlich eine Tombola. Jahr für Jahr sorgt sie für Spannung und Freude und leistet zugleich einen wertvollen Beitrag zu karitativen Zwecken, da der gesamte Reinerlös einem guten Zweck zugutekommt. Dank der großzügigen Unterstützung zahlreicher Partner dürfen sich die Gäste über exklusive und hochwertige Preise freuen. Allen mitwirkenden Unternehmen gilt ein aufrichtiger Dank für ihr soziales Engagement. Im Rahmen der diesjährigen Tombola durfte sich der erfahrene Jäger Bernhard Kammerer über den exklusiven Hauptpreis freuen: eine STEYR MS WILD im Kaliber .270 Win., zur Verfügung gestellt von STEYR ARMS. Wie alle Waffen aus dem Hause STEYR ARMS steht auch die STEYR MS WILD für herausragende Schussleistung und höchste Sicherheit. Die feierliche Preisübergabe fand im Jagd- & Schießzentrum Wiener Neustadt statt. Alexander Liess, Vertriebsleiter bei STEYR ARMS, überreichte den Hauptpreis persönlich. E. Gundaccar Wurmbrand-Stuppach, Ehrenpräsident des Vereins Grünes Kreuz, gratulierte dem strahlenden Gewinner: „Ich freue mich sehr, dass ich die karitative Tombola unterstützt habe – und auf unvergessliche Erlebnisse mit meiner STEYR MS WILD!“

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103. Jägerball am 26.01.2026
"Klang der Berge - Tanz der Täler"

Der 103. Jägerball präsentierte sich unter dem Motto „Klang der Berge – Tanz der Täler“ ganz im Zeichen des Patronanzlandes Salzburg und des Mozartjahres 2026. 5.000 Gäste feierten eine unvergessliche Ballnacht in der Wiener Hofburg und der Spanischen Hofreitschule. Der älteste karitative Ball Österreichs verband auch im 103. Jahr alpine Musiktraditionen, klassisches Kulturerbe und gelebtes Brauchtum und machte die Nacht zu einem außergewöhnlichen Gesamterlebnis. Den feierlichen Auftakt bildeten die offiziellen Ansprachen der Präsidentin des Vereins Grünes Kreuz, Dr. Christa Kummer-Hofbauer, sowie politischer Vertreter aus Bund und Land Salzburg. Einen der ersten prägnanten Akzente setzte die Trachtenmusikkapelle Hüttschlag aus dem Großarltal. Das besondere musikalische Highlight war der Auftritt der international renommierten Violinistin Lidia Baich, die mit ihrer künstlerischen Darbietung einen Höhepunkt der Eröffnung gestaltete. Auch das Jungdamen- und Jungherrenkomitee präsentierte eine eigens für diesen Abend konzipierte Choreografie. Die Paare tanzten zunächst zu Mozarts berühmtem »Rondo alla Turca«, bevor der Eröffnungswalzer – der »Salzburger Walzer« – die Brücke zwischen regionalem Erbe und klassischer Musiktradition schlug. Dieser festliche Moment begeisterte auch heuer wieder das Publikum und sorgte für einen glanzvollen Auftakt der Ballnacht. Die alljährlich wechselnde Patronanz des Balls hat dieses Jahr das Bundesland Salzburg übernommen, das eine große jagdliche Tradition lebt. Salzburg hat sich beim 103. Jägerball mit vielen Facetten präsentiert und die Gäste haben es geliebt. Bereits vor der offiziellen Eröffnung ließen Jagdhornbläsergruppen aus allen Salzburger Gauen – Pongau, Lungau, Tennengau, Flachgau und Pinzgau – traditionelle Signale erklingen und machten das Weidwerk im gesamten Ballareal erlebbar. Unter dem Motto „SalzburgerLand: Dafür leben wir.“ präsentierte sich das Patronanzland mit Spezialitäten aus den Regionen. Es wurden Salzburger Schmankerl sowie der AMADEO-Edelbrand verkostet. Bis in die frühen Morgenstunden feierten u.a. Politiker, nationale und internationale Wirtschaftsgrößen, Vertreter von Kirche, Kunst und Kultur ausgelassen. Der Jägerball ist nicht nur Treffpunkt der jagdlichen internationalen High Society. Der Jägerball erfreut sich auch international immer größerer Beliebtheit! Wir konnten zahlreiche Gäste aus Italien, Frankreich, Deutschland, der Schweiz, den USA und vielen anderen Ländern begrüßen. Ein starkes Lebenszeichen hat auch die Jugend gegeben! Der Jägerball 2026 bewies einmal mehr, dass er Tradition und Moderne auf einzigartige Weise verbindet. Präsidentin Dr. Kummer-Hofbauer freut sich über den fulminanten Erfolg und dankt im Namen des Vorstands allen Gästen für einen unvergesslichen Abend! Der Verein Grünes Kreuz bot ein abwechslungsreiches Programm für die Ballbesucher. Die Pannatura GmbH als langjähriger Partner sorgte mit Wildleberkäse-Semmeln für das leibliche Wohl der Gäste. Ein weiteres Highlight war die Indoor-Schießanlage der Tischlerei Oppeneiger, bei der es KETTNER-Gutscheine zu gewinnen gab. Auch die Ausseer Herzerlbrennerin erfüllte so manche Herzenswünsche. Neues Highlight am Ball für alle Gäste war der FRANKONIA-Karikaturist, der für viel Lachen und besondere Erinnerungen sorgte! Der traditionelle Künstlerfächer, gestaltet vom Salzburger Künstler Alexander Ragginger, unterstützt von Blaser, war auch heuer wieder bei den Damen höchst beliebt! Als besonderer Höhepunkt fand wieder eine Tombola mit 750 tollen Preisen im Gesamtwert von ~€ 50.000,- statt. Der sensationelle Hauptpreis: eine “STEYR MS WILD 270 Win.” aus dem Hause STEYR ARMS! Es gab viele weitere Top-Preise zu gewinnen, wie ein verlängertes Wochenende in Millstatt im Schlosshotel See-Villa, ein Swarovski CL Companion 8x30 Northern Lights, sehr großzügige FRANKONIA-Gutscheine, edle Schmuckstücke vom Juwelier FABRINI, ausgezeichnete Weine aus Niederösterreich wie vom Weingut TOPF, u.v.a.m. Den strahlenden Gewinnern wurden noch viele weitere hochwertige Preise aus Jagd, Kultur und Kulinarik geboten. Herzlichen Dank an alle Unterstützer! Der Gesamterlös der verkauften Lose wird einem speziellen Sozialfall zugutekommen, frei nach dem Motto „Jäger helfen Jägern!“. Die Ballspenden rundeten die Jägerballnacht ab. Die Damen durften sich über ein edles Armband mit dem „Salzburger Schutzengerl“ freuen und die Herren über eine Flasche Stiegl-Bier, die in Zusammenarbeit mit der „Salzburger Jägerschaft“ entstand. Das exklusive Falstaff-Jägerball-Special war auch heuer wieder ein fixer Bestandteil der Highlights! Falstaff hat auch den „Jägerball-Wein 2026“ gekürt, dieser kam vom Weingut F.X. Pichler, Niederösterreich. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, Sponsoren und Unterstützer, die dazu beigetragen haben, dass auch dieser Jägerball zum Erfolg werden konnte. Der Reinerlös aus dem Kartenverkauf kommt den Vereinszwecken zugute.

Impressionen Ehrengästeempfang

Impressionen Eröffnung Wiener Hofburg & Spanische Hofreitschule

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